Elektronischer Personalausweis

Kritik am elektronischen Personalausweis 


Was ist denn nun eigentlich der Kritikpunkt an dem Elektronischen Personalausweis? Etwa nur dass ein Trojaner man mit dem Billig Lesegerät die PIN ausspähen könnte? Da würde ich ja eher sagen selber Schuld und hätte als Linuxuser keine Sorgen. Ansonsten klingt das alles doch recht komfortabel, Ummelden ohne lange Wartezeit am Amt, digitale Signatur für Mails - warum die Kassandrarufe? Und wie ist der Stand der Technik, hatte der CCC da nicht schon wieder quasi alles gehackt? Vor allem der Punkt mit der Auslesbarkeit der PIN macht mich nervös, so wie ich es verstanden habe, ist kein hash o.ä., oder ein Querverweis auf eine Onlinedatenbank wo der hash drinsteht, sondern die PIN in Klartext in E-Perso abgespeichert ist. Das ist doch schon arg fahrlässig 

Bin mir aber ziemlich sicher, dass es früher oder später umgangen wird. Das hört sich nach einer simplen Verschlüsselung an, und wie schwer kann es sein, die Daten verschlüsselt zu laden und dann später die 6-stellige Nummer zu finden? Das ist ungefähr so sicher wie das Passwort 123456. Wenns von Idioten designt wurde lauscht man auf den Stromverbrauch und kann dadurch erahnen was gerade im Mikrocontroller abgeht. Und es kommt sicherlich irgend ein Freak vorbei der seine Karte opfert, als gestohlen meldet, und dann zur Not erstmal den Die freilegt um zu wissen was da abgeht.

 Als "Sicher" würde ich es sehen wenn die Karte nach Militärspezifikationen erstellt worden wäre, so ist es aber nur nach Consumerspezifikation gebaut und somit irgendwie knackbar. Zum Glück hat meiner einer erst vor einigen Monaten einen neuen alten Personalausweis bekommen und kann so warten, bis der E-Perso- Shitstorm abgeflaut und die Technik hoffentlich besser ausgereift ist.

Datenintegrität

Integrität von Daten sicherstellen


Eine Prüfung der Integrität stellt sicher, dass die Daten sich nicht verändert haben. Das beinhaltet das Sicherstellen , dass niemand die Daten modifiziert hat und diese somit nicht verfälscht wurden. Gesamtheitlich betrachtet, bedeutet es das Veränderbarkeit von Informationen, Systemen und Netzen nicht unbemerkt von statten gehen kann. Idealerweise sollen nur autorisierte Nutzer Daten bearbeiten können, jedoch können unbeabsichtigte Veränderungen auftreten durch bspw. schädliche Software oder durch menschliche bzw. systemkritische Fehler.

Als Techniken zur Vermeidung von Datenverlust kommen unter anderem Hashing Algorithmen zum Einsatz. Bei einem Hash handelt es sich einfach um eine Zahl, welche beim Ausführen des Algorithmus im Bezug auf die Datei kreiert wird und wie Message Digest(MD5), Secure Hash Algorithm 1 (SHA-1) und Hash-based Message Authentication Code(HMAC). Weitere Methoden der Sicherstellung von Integrität beinhalten Digitale Signaturen, Zertifikate etc. Digitale Signaturen, Zertifikate und Nachweisbarkeit bzw. Unleugbarkeit . Bei den sogenannten digitalen Signaturen handelt um eine quasi Nachbildung einer analogen, schriftlichen Signatur wie bei einem Vertrag. Digitale Signaturen werden meistens im Email-Verkehr genutzt und sie können Authentifizierung bereitstellen bzw. gewährleisten.

Die digitale Signatur des Senders wird an die zu übermittelten Daten, in diesem Fall Nachricht, angehängt und gewährleistet dem Empfänger die Authentizität des Senders sowie die Integrität der Nachricht. Angreifer werden davon abgehalten die Identität einer Person zu imitieren. Darüber hinaus gewährleistet solch eine Technik die sogenannte Unleugbarkeit oder im englischen geläufig als non-repudiation. Es wird somit bewiesen, dass Informationen von der angegebenen Quelle stammen und die Identität korrekt ist. Dabei werden unterschiedliche Methoden verwenden.

IT-Sicherheit: Monitoring

Sicherheitssysteme - Monitoring

Selbst die besten präventiven Sicherheitssysteme sind nicht narrensicher. Wenn ein sicherheitsrelevantes Ereignis eintritt, ist wichtig, über Monitoring-Systeme zu verfügen. Sobald das Ereignis ausgelöst wurde, muss eine Antwortaktion ausgelöst werden, um jede böswillige Verwendung des Geräts oder einer aktiven SIM zu verhindern.

Eine Backend-Anwendung sollte Funktionalitäten beinhalten, die Anomalien in den empfangen Daten loggen. Wenn zum Beispiel ein Gerät programmiert ist, ohne Unterbrechungen Sensordaten zu senden, aber sich das Übertragungsmuster aus unerklärlichen Gründen plötzlich ändert, so sollte die System-Administratoren benachrichtigt werden und, wenn möglich, das Gerät von der Kommunikation mit dem Server ausgesperrt werden.

Ein Vorteil eines stehenden site-to-site -VPN- Tunnel zwischen dem Anwendungsserver und dem M2M- Betreiber ist , dass ein fehlerhaftes oder verdächtiges Verhalten aufweisendes Gerät eine feste IP-Adresse hat, über das es leicht zu identifizieren, zu isolieren und gegenebenfalls zu blockieren ist.

IT-Sicherheit: Zugriffskontrolle

Zugriffskontrollen für IT-Systeme

Nicht-öffentliche Informationen sollten grundsätzlich verschlüsselt werden, in einigen Fällen kann Vertraulichkeit jedoch weit weniger wichtig als Fragen der Zugriffsmöglichkeiten und der Authentifizierung sein. Beispielsweise können die Daten die mit einem Wireless- Befehl, um eine Tür zu öffnen möglicherweise nicht vertraulich übertragen werden, aber es ist dennoch wichtig, dass keine Unbefugten durch dieses System Zugriff darauf bekommen, diese Tür zu entriegeln.

Sicherheit erfordert einen methodischen Ansatz, die jedes Element in einem Technologie-Stack untersucht und sichert. Beginnend mit dem Betriebssystem bis nach unten auf die Hardware-Ebene, ist es wichtig zu verstehen, dass keine Verteidigungslinie für sich alleine genommen ausreichend für einen vollständigen Schutz sein kann.

M2M Hardware sollte mit internen Komponenten, die die drahtlose Konnektivität ermöglichen entworfen und so ausgelegt werden, dass diese Komponenten umschlossen und geschützt werden. Bei Geräten mit einer herausnehmbaren SIM-Karte sollten Maßnahmen getroffen, damit die SIM nicht leicht zugänglich ist. Eine gestohlene SIM könnte zu unerwarteten Gebühren, oder noch schlimmer noch dazu führen, dass ein Hacker sich direkten Zugriff auf Backend -Anwendungsserver verschaffen kann.

Neben der Sicherung der Hardware selbst, sollten auch Schritte unternommen werden, um den Zugriff auf Software-Systeme zu verhindern. Datensignatur kann verwendet werden, um die Authentizität und Integrität der übertragenen Daten zu gewährleisten.

Raid System für NAS?

ICh möchte mir gerne bald ein NAS zulegen. Allerdings bin ich ob der mittlerweile großen Anzahl an verschiedenen RAID-Möglichkeiten verwirrt.

Auf welches RAID-System soll ich zugreifen, wenn ich maximale Datensicherheit + größtmöglichen Speicher haben will? Raid 1 hört sich nett an, beschneidet die Kapazität aber erheblich. Über Raid 3 und Raid 5 habe ich auch schon einiges gehört, allerdings reichen meine Kenntnisse nicht aus, um mich für eine der drei Möglichkeiten zu entscheiden. Auch hätte ich gerne eine Lösung die einigermaßen billig ist, Späße wie Raid 53 oder Raid 50 scheiden also wohl aus. Öko-Platten, ja oder nein? Habe gehört sie seien stromsparender, aber wegen SpinUp und SpinDown wesentlich anfälliger für Defekte.


Außerdem frage ich mich: Fertig-Lösung oder selber basteln? Geringer Stromverbrauch wäre mir wohl am wichtigsten. Würde es auch noch gerne als Access-Point verwenden, da es wohl 24/7 laufen würde und mein Router keine WLAN-Funktion hat (Glasfaserkabel).

So die Problemstellung am Anfang, letztendlich habe ich nach intensivem rumfragen und recherchieren dann folgendes herausgefunden:


Raid 5 verteilt die Blöcke und hat für jeden Block eine Parität auf einer anderen Platte. Damit kann eine ausfallen. Funktioniert also so wie im Schema skizziert..

Wenn man es sich leisten kannst, nimm was fertiges, denn es dürfte nicht ganz trivial sein da passende und günstige Komponenten auszuwählen. Hinzukommt, dass bei ei einem Datenvolumen von unter 10tb ein paar zusätzlichen Festplatten selbst mit doppelter Kapazität günstiger und praktischer sein dürften als ein Raid-NAS.

Bezüglich der Öko Festplatten: WD Green Platten brauchen teilweise 10 Sekunden für einen Spin-Up. Für manche RAID-Verwaltung kann das als Antwortzeit zu lang sein und die Platte fliegt als defekt aus dem Verbund raus. Ich würde davon ganz klar abraten. Die (geringe) Stromersparnis ist den Ärger auf keinen Fall wert.


Zitat von einem Kollegen: Ich hab mir kürzlich dasselbe zusammengeschraubt: Es ist definitiv eine gute Idee das OS auf nen flash speicher (sollte sehr schnell sein) und nicht auf die platten zu packen, somit kannste die platten im normalfall schnell mal rausziehen. besonders sinnvoll bei software raid. Wer Strom sparen will kann auch zu 2.5" Platten greifen. Kaufe dir einen Router an den du per USB eine Festplatte anschliessen kannst. Auf RAID würde ich verzichten und stattdessen über das Netzwerk ein automatisches Backup der Daten auf eine Platte an einem stationären Rechner einrichten. Naja, die Velociraptoren sind doch erheblich teuer. Man legt rund vier- bis fünfmal mehr Geld auf den Tisch im Vergleich zu normalen HDDs und bekommt dafür aber nur minimale Mehrleistung.

Da nehme ich doch lieber eine SSD wenn's auf Geschwindigkeit ankommt (Systemplatte oder so). Wenn's dagegen auf viel Speicher ankommt, nehme ich lieber eine 7200er-HDD (ist ja kaum langsamer als die Velociraptor). In der Transferleistung sind die 7200 vs 10000 vllt ebenwürdig aber nicht bei den Zugriffszeiten, die sich z.B. bei einem ESXi Server oder MySQL Server sehr bemerkbar machen.

Klar, nur wegen der Zugriffszeit waren die überhaupt interessant. Aber SSDs sind da mindestens um den Faktor 10 besser, und bei der Transferrate auch weitaus schneller. Ich wüsste nicht was noch für die schnelldrehenden Platten spricht, gerade wenn sie vergleichsweise teuer sind.

Continuous Data Protection

Continuous Data Protection (CDP)

Bei CDP, auch als kontinuierliche Datensicherung oder Echtzeit-Backup bezeichet, findet die Sicherung von Computerdaten durch das automatische Speichern einer Kopie jeder Änderung statt. Das Continuous Data Protection Konzept meint im Wesentlichen die Erfassung jeder Version der zu sichernden Daten. Es ermöglicht dem Benutzer oder Administrator, Daten zu jedem beliebigen Zeitpunkt wiederherstellen.


CDP ist ein Dienst, der Änderungen an Daten erfasst, und diese in ein separates OffSite Rechenzentrum übermittelt. Es gibt mehrere Methoden für die Erfassung der kontinuierlichen Veränderungen, die verschiedene Technologien verwenden und die unterschiedlichen Bedürfnissen dienen. CDP-basierte Lösungen bieten die feinste mögliche Granularität der wiederherstellbaren Objekte.
Kontinuierliche Datensicherung unterscheidet sich von herkömmlichen Backup dadurch, dass Sie nicht über einen bestimmten Zeitpunkt angeben müssen, von welchem Backup Sie eine Recovery durchführen wollen. Bei traditionellen Backups können nur Daten zu dem Punkt wiederhergestellt werden, an dem die Sicherung durchgeführt wurde. Mit Continuous Data Protection gibt es keine Backup-Zeitpläne mehr. Wenn Daten auf die Festplatte geschrieben werden, ist das vom Prinzip her auch eine asynchrone Übetragung an einen zweiten Standort, in der Regel an einen anderen Computer über das Netzwerk. Dies produziert zwar zusätzlichen Overhead auf die Festplatte-Schreib-Operationen, aber beseitigt die Notwendigkeit für geplante Sicherungen.


Einige Lösungen, die als kontinuierliche Datensicherung in Verkehr gebracht werden dürfen nur erlauben wieder in festen Intervallen wie 1 Stunde oder 24 Stunden. Solche Regelungen werden nicht von allen als wahr kontinuierliche Datensicherung anerkannt, da sie die nicht die Fähigkeit, auf jedem beliebigen Zeitpunkt wiederherstellen. Solche Lösungen sind oft auf regelmäßige Schnappschüsse basiert, ist ein Beispiel für die CDP-Server, Disk-basierte Backup-Software, die in regelmäßigen Abständen Wiederherstellungspunkte erstellt einen Snapshot und Volume-Filter Treiber auf die Festplatte Änderungen zu verfolgen. Es ist umstritten in der Branche, ob die Granularität der Sicherung sein muss "jeder schreiben", um als CDP werden kann oder ob eine Lösung, die die Daten erfasst alle paar Sekunden ist gut genug. Letzteres ist manchmal nahezu kontinuierliche Datensicherung genannt. Die Debatte hängt von der Verwendung des Begriffs kontinuierlich: ob nur der Backup-Prozess kontinuierlich zu sein, die ausreicht, um die Vorteile zu erreichen, ist aa O., oder ob die Fähigkeit, aus dem Backup wiederherstellen muss auch kontinuierlich sein muss. Die Storage Networking Industry Association (SNIA) nutzt die "jeder schreiben" Definition.


Kontinuierliche Datensicherung unterscheidet sich von RAID, Replikation, Spiegelung oder in, dass diese Technologien nur dann schützen, one-die jüngste-Kopie der Daten. Wenn Daten in einer Weise, die nicht sofort erkannt wird beschädigt wird, werden diese Technologien einfach schützen die beschädigten Daten.
Kontinuierliche Datensicherung wird gegen einige Effekte der Beschädigung von Daten, indem auf eine frühere, unbeschädigte Version der Daten wiederherstellen zu schützen. Transaktionen, die zwischen den verderblichen Ereignis und die Wiederherstellung verloren hat, jedoch werden. Sie konnten durch andere Mittel, wie Journaling zurückgewonnen werden.


In einigen Situationen wird die kontinuierliche Datensicherung benötigen weniger Speicherplatz auf Backup-Medien (meist Festplatte) als herkömmliche Backups. Die meisten Continuous Data Protection-Lösungen sparen Byte oder Block-Level-Unterschiede, anstatt auf Datei-Ebene Unterschiede. Dies bedeutet, dass wenn man ein Byte aus einer 100 GB-Datei ändern, nur die geänderten Bytes oder Block ist gesichert. Traditionelle inkrementelle und differentielle Backups Kopien ganzer Dateien.